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Auszeit

Gestern hatte ich frei… Also so richtig Kinderfrei. Das ist seit der Geburt von Amy sehr selten vorgekommen. Leider ist eine Betreuung durch «Fremde» (alles ausser Mama und Papa) sehr schwierig, weshalb ich darauf angewiesen bin, dass mein Mann sich kümmern kann, wenn ich weg bin. Die Grosse konnte ich schon als Baby problemlos kurz bei den Grosseltern lassen und Sachen erledigen, bei der kleinen endet es in einem Schreikrampf, aus dem sie sich kaum mehr erholen kann. Es hat funktioniert, wenn meine Mama bei uns zuhause war und ich kurz eine Stunde mit der Grossen ins MuKi Turnen ging und zweimal konnte ich sie im Kinderwagen direkt der Nachbarin zum spazieren gehen übergeben, aber das wars auch schon.
Vor kurzem hat mich eine Gute Freundin gefragt ob wir mal einen Wellness Tag einlegen wollen, also sagte ich ihr sie solle mir mal ihre Freien Tage durchgeben dann würde ich schauen ob mein Mann einen Tag frei nehmen könnte. Gestern war es dann soweit… Ich habe mich riesig auf den Tag gefreut und habe es soooooooo genossen. Zuerst waren wir in Rheinfelden im Sole Uno baden und dann fuhren wir nach Laufenburg zum «shoppen». Shoppen in Laufenburg heisst für mich eigentlich nichts anderes als Pakete bei EPS abzuholen 😉 und mit Paketen meine ich natürlich Stoff. Und weil wir natürlich hungrig waren nach diesem «anstrengenden» Tag, haben wir uns im Tenmanya noch die Bäuche vollgeschlagen. Ich habe diese Auszeit vom Alltag sehr genossen und habe mir nun vorgenommen, dass ich mit Amy üben muss auch mal einen Tag bei Ihren Grosseltern zu verbringen den so eine Auszeit tut allen gut.

Gönnt ihr euch auch ab und an eine Auszeit allein mit Freunden?

Einen Teil der Stoffe, die ich gestern abgeholt habe, werde ich nutzen, um den Mädels noch Hosen zu nähen. Ich durfte nämlich wieder im Probenähen von FrleinFaden mitmischen und brauche dringend noch einiger dieser Taschenklappenhosen. Leider habe ich aber keine weiteren aussortierten Jeans mehr die ich Upcyceln könnte. Heute zeige ich euch erstmal die Hose der kleinen die ich aus einer alten Jeans von mir genäht habe. Leider hatte ich nur noch knapp 1,5 Hosenbeine zur Verfügung, aber es hat gepasst. Ich mag diesen Baggy Pants style sehr und finde die Mädchen sehen darin zum anbeissen aus.

Für alle die die kurze Version der Hose bereits haben gibt’s die Erweiterung für die lange Hose bis zum 03. September kostenlos zum Download. Danach wird es diese als ganz normales komplettes Ebook zum Kauf geben.
https://www.makerist.de/patterns/taschenklappenhose-erweiterung-lang-groessen-68-bis-140

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Nachhaltiger leben

Seit gut eineinhalb Wochen benutze ich jetzt Haarseife als Block anstatt dem Shampoo in der Plastikflasche und bis jetzt bin ich zufrieden mit meiner Entscheidung. Es geht darum die Plastikflaschen zu reduzieren. Angefangen habe ich damit, dass ich meinen Lieblingsmilchdrink nicht mehr gekauft habe, weil dieser in eine Plastikflasche abgefüllt wird. Natürlich habe ich diese Flaschen wie auch alle anderen Plastikflaschen an der Recycling Station zurückgebracht. Aber trotzdem braucht es ja immer wieder Erdöl, um diese Flaschen zu produzieren, und irgendwann werden wir unsere Ressourcen aufgebraucht haben. So habe ich mich also dazu entschlossen weiteren Plastik einzusparen indem ich mich nicht mehr mit Shampoo und Duschmittel aus der Plastikflasche wasche. Meine Haare fühlen sich trotzdem sehr weich aber viel griffiger an. Wenn ich mir einen Zopf binde, habe ich das Gefühl, dass dieser jetzt viel dicker ist. Auch meine Haut fühlt sich viel reiner an und bis jetzt hatte ich überhaupt nicht, dass Gefühl, dass die Haut trocken wäre. Weiter habe ich mir auch ein Deo in einer Kartonverpackung zugelegt wobei mich dieses bis jetzt am wenigsten überzeugt. Ich werde meinem Körper aber natürlich weiter Zeit geben sich umzugewöhnen. Das gilt im Übrigen für alles.

Wer sich nun überlegt auch umzusteigen sollte beim kauf von Haarseifen unbedingt darauf achten kein Festes Shampoo, sondern eine Haarseife zu kaufen. Festes Shampoo beinhaltet weiterhin Tenside (Schaumbildner) die wieder aus Erdölprodukten hergestellt sind. Ein Versuch etwas für uns und unsere Erde zu tun ist es allemal wert.

Natürlich habe ich euch noch etwas genähtes mitgebraucht.
Hier seht ihr unser letztes Sonnentop für dieses Jahr. Mia durfte sich den Stoff selbst aus meine Stoffschrank aussuchen und hat das wie ich finde sehr gut gemacht.
Schnitt: Sonnentop von FrleinFaden
Stoff: Bio Jersey Fakeglitzer champagne peach, sparkle dream von Stoffwelten.

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Fenster

Ich freu mich so… Das Haus was wir gekauft haben, ist ja nun auch schon 35. jährig. Beim Kauf war der Grossteil des Hauses schon renoviert nur zwei grosse Posten waren noch die erledigt werden müssen. Es handelt sich um drei Fenster (Kinderzimmer / Elternschlafzimmer und Wohnzimmer im oberen Stockwerk) und um unser Badezimmer, auch im oberen Stock. In diesem Jahr haben wir beschlossen, dass die Fenster unbedingt ausgewechselt werden müssen, da diese im Winter immer Nass sind, weil sie einfach nicht dicht sind und durch diese ewige Feuchtigkeit in den Fensterrillen Schimmel entsteht. Da diese ritzen so schmal sind schafft man es kaum den Schimmel komplett zu entfernen und so bildet der sich auch immer wieder neu. Jetzt sind sie da… Zumindest in den Schlafzimmern wurden die Fenster am Freitag bereits ersetzt. Das Grosse Fenster im Wohnzimmer soll dann morgen folgen. Mal sehen ob das gut geht. Es soll ja Regnen und der Fensterrahmen muss am Stück von aussen über unser Wintergartendach gehoben werden. Kran oder Hebebühne sind leider keine Option. Zwei grosse Leitern und vier Mann müssen das ganze stemmen. Wird schon gut gehen 

Bevor uns der Sommer hier ganz verlässt, möchte ich euch noch ein weiteres Sommershirt, welches im Probenähen entstanden ist, zeigen. Die Tops sind ja wirklich superschnell genäht und wer in den Herbstferien noch in die Wärme fliegt ist ja dann vielleicht froh den Kids noch schnell ein neues sommerliches Shirt nähen zu können.

Schnitt: Sonnentop von Frleinfaden Stoff: Elves Tribal, mint, rosa gekauft bei Stoffehemmers.de und den Unijersey vom Färbiladen Safenwil

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Sommer bitte bleib für immer….

Huch schonwieder Montag und schonwieder August. Die Zeit rennt.. Der Sommer neigt sich schon bald wieder seinem Ende zu, der Herbst steht schon in den Startlöchern. Ja wir haben diese Woche zwei Tage mit 30 Grad aber am Abend wird es echt zügig kühl draussen. Nichts mehr mit lauen Sommernächten. Ich bin ja total der Typ Frühling/Sommer. Ich mag die warme Jahreszeit viel mehr. Weniger Kleidung vor allem den ganzen Tag Barfuss und wenn man kurz aus dem Haus muss, das geht das wirklich schnell. Keine dicken Schuhe die man anziehen muss, keine Jacke und keine Mütze. Ach ich sehne schon jetzt den nächsten Sommer herbei. Weil wir aber glücklicherweise an den Jahreszeiten nichts ändern können ist mein Aktuelles Nähprojekt was unter der Maschine liegt, eher Herbst/Winter tauglich. Ich denke mit der Sommergarderobe bin ich durch (habe aber noch einiges zum zeigen 😉). Wie ist das bei euch, welches ist eure liebste Jahreszeit? An die Näherinnen unter uns, näht ihr noch Sommerkleider oder habt ihr auch schon auf Herbst/Winter gewechselt?

Wenn ihr für die kommenden heissen Tage noch ein schnell genähtes Top für die Kids braucht, empfehle ich euch klar das Sonnentop. Ich habe mit Drucken, Kleben, Schneiden und Nähen knapp eine Stunde benötigt und ich gehörte wohl eher zu den langsamen Näherinnen.

Bezugsquellen:
Schnitt: Sonnentop von FrleinFaden jetzt auch in 104 – 140 erhältlich

Oberstoff: Viskosejersey Beere vom Faerbiladen Safenwil

Untererstoff: Shapelines grey von Mamasliebchen

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Wir erziehen mehrfarbig!

Unsere Kinder sind Überraschungseier denn wir wollten bei beiden das Geschlecht nicht vor der Geburt wissen. Es war wirklich lustig und interessant, was unsere Verwandten und Bekannten für Theorien zum Geschlecht unserer Kinder hatte. Als die Grosse dann auf der Welt war habe ich trotzdem sie ein Mädchen war, ihr viele Kleider in Blau angezogen, weil ich persönlich blau sehr mag, ihr Blautöne extrem gut stehen und es keine «Jungsfarbe» ist. Wenn wir dann Unterwegs waren, kam da immer wieder der gleiche Satz. «Oh was für ein süsser Junge» auf meinen Konter hin das es ein Mädchen sei habe ich dann immer einen Verständnislosen Blick geerntet und den Satz «aber Sie trägt Blau» gehört. Nach einiger Zeit dann habe ich den Spruch gelesen, dass das Kind eben mehrfarbig erzogen werde was ich ab dann als Antwort gegeben habe. Meist sind diese Leute dann ohne weiteres Wort weitergegangen. Diese Woche hatte meine kleine dann das Outfit was ihr auf den Bildern seht (Top mit Rosa/Weiss gestreifter Hose) getragen und ich wurde tatsächlich gefragt ob es ein Junge ist! Herrje was soll ich noch tun dass es klar ist, dass wir zwei Mädchen haben?! Ja wir sind nicht so gesegnet mit den Haaren, aber wie man bei meiner Grossen unschwer erkennen kann werden auch die Länger und voller und ganz ehrlich, wenn ich meiner kleinen ins Gesicht schaue sehe ich klar ein Mädchen.
Unsere Mädchen wachsen auch was das Spielzeug betrifft absolut Geschlechterneutral auf. Ich kenne eine Familie dessen Junge darf auf keinen Fall mit Puppen spielen. Ich verstehe, dass nicht. Auch alles was «Mädchenfarben» hat, ist tabu. Meine Grosse hat es immer geliebt mit den Autos zu spielen, die kleine hat bis jetzt keinen Gefallen daran gefunden denn sie liebt ihre Puppe. Falls sie sich mal für Autos interessiert, sind sie allerdings griffbereit 😉
Was habt ihr schon für Storys mit euren Kids erlebt, bei denen ihr nur so den Kopf schütteln musstet? Oder kennt ihr auch jemanden der sein Kind strickt nach Jungs und Mädchen erzieht?
Ach ja… Das lässige Sommertop ist eines der drei Tops für die Kleine, die im Probenähen entstanden sind und ist übrigens ultraschnell genäht.

Schnitt: Sonnentop von FrleinFaden (seit Heute in den kleinen Grössen 68-98 erhältlich)
Stoff: Kleeblatt byGraziela und den Unijersey vom Färbiladen Safenwil
Das Schnittmuster wurde mir im Rahmen eines Probenähen kostenlos zur Verfügung gestellt.
Weil mein Mann etwas Mühe hatte mit den Trägern habe ich diese nachträglich noch geändert 😉